Archiv zur KategorieTechnik

Installation von Windows XP auf einem Notebook mit SATA-Controller und ohne Diskettenlaufwerk

Heute wollte ich auf einem Notebook ohne Diskettenlaufwerk und SATA-Controller Windows XP neu installieren. Beim ersten Installationsversuch erhielt ich jedoch folgende Fehlermeldung:

Es konnten keine installierten Festplattenlaufwerke gefunden werden.
Stellen Sie sicher, dass alle Festplattenlaufwerke eingeschaltet und richtig mit dem Computer verbunden sind, und dass alle Hardwareeinstellungen für die Festplattenlaufwerke korrekt sind. Hierzu können Sie beispielsweise ein Diagnose- oder Installationsprogramm des Herstellers ausführen. Die Installation kann nicht fortgesetzt werden.
Drücken sie die F3-TASTE, um die Installation abzubrechen.

Kein Problem, dafür gibt es ja die Funktion “Zur Installation eines SCSI-/RAID-Treibers eines Drittanbieters F6 drücken”.
Also den Treiber von der Seite des Herstellers geladen, auf einen USB-Stick kopiert und neuer Versuch mit F6. Aber Pustekuchen: Das Windows XP-Setup will tatsächlich solche Treiber nur von einer Diskette laden. Da das Notebook kein eingebautes Diskettenlaufwerk hat, klappt das Nachladen des SATA-Controller-Treibers zunächst nicht.

Nun wäre es aber alles anderes als sinnvoll, für das Setup das Notebook mit einem veralteten Floppy-Laufwerk auszurüsten. Daher hier die alternative und bessere Lösung:
Das Selbstbauen einer XP-Installations-CD mit integriertem SATA-Treiber.
Dazu benötigt man:

Mit nLite kann man eine modifizierte XP-Installations-CD-ROM selber erzeugen:
nLite starten, die XP-CD einlesen lassen, die Treiber hinzufügen und eine bootfähige CD brennen. Mit dieser CD booten… et voila, XP kann installiert werden!

Erstellen der Setup-CD mit nLite

Erstellen der Setup-CD mit nLite

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LaTeX-Test

LaTeX-Code in Wordpress 2.7 mit dem Plugin EasyLaTeX :

(a+b)^2 = a^2 + b^2 + 2ab

Funktioniert!

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Jubiläum: 10.000 Tipper

Am 7. Juni um 11:53 Uhr, also gut sechs Stunden vor Anpfiff der Euro 2008, hat sich der 10.000. Tipper bei Ligaexperte.de registriert.

Seit dem Start vor drei Jahren hat sich die Nutzeranzahl jedes Jahr verdoppelt. Wenn dieses Wachstum anhält, freuen wir uns auf Tipper Nummer 20.000 im Sommer 2009 ;-)

Außerdem wurde ein neuer Login-Rekord aufgestellt:
Maximal waren am 11.06.2008 um 20:29 642 Experten gleichzeitig eingeloggt.
Der alte Rekord vom Bundesliga-Start 2007 (163 Nutzer am 26. September 2007) hat also eine Zeit lang gehalten, wurde nun aber fast vervierfacht.

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Gestohlene Identität

In der Nacht vom 9. auf den 10. August 2007 ist ein Teil meiner virtuellen Identität gestohlen worden.

Offensichtlich hat ein Hacker meinen ICQ-Account #4685884 übernommen und das Passwort abgeändert.
Ich habe diesen Account vor über 10 Jahren registriert und damals ein wirklich unsicheres Passwort gewählt. Asche auf mein Haupt, ich habe es in dieser Dekade versäumt, dieses sehr dumme Passwort abzuändern. Nun hat’s ein anderer für mich getan…
Ein neues Passwort per E-Mail anzufordern ist mir nicht gelungen. Entweder ich hatte damals keine E-Mail-Adresse angegeben oder ich kann mich nicht mehr an sie erinnern. Ein ICQ-Support scheint nicht zu existieren, es gibt lediglich ein User-helfen-Usern-Forum. Und dieses quillt über vor lauter “HELP! My account has been hacked!”-Beiträgen.

Von dort ist also wohl auch keine Hilfe zu erwarten. Ich musste einen neuen ICQ-Account anlegen. Vergesst also die 4685885, ab jetzt gilt die 435262791.

Sehr schade, kannte ich doch niemanden mit einer kleineren ICQ-Nummer als meine. Aber egal, besser man lernt diese Lektion mit einem ICQ-Account als mit einem Online-Banking-Zugang.
Faulheit und Bequemlichkeit sind bei Passwörtern einfach nicht angebracht. Und bevor jemand auf dumme Ideen kommt: Meine jetzigen Passwörter sind alle sicher. Es war lediglich diese “Altlast” von vor 10 Jahren, die mich nun meinen schönen Account kostete.

Bleibt die Frage: Warum hackt man einen ICQ-Account?

Es ist eine Art virtuelle Entführung, ein Diebstahl einer fremden Identität. In den ICQ-Foren habe ich gelesen, dass häufig eine Art “Lösegeld” für einen solchen entführten Account verlangt wird.
Ich selber habe bisher kein solches “Angebot” erhalten. Ich würde natürlich auch nicht darauf eingehen, auch wenn ich meinen Account sehr gerne wieder hätte.

Aber es ist eine neue Art der Kriminalität. Nicht so riskant wie echtes Kidnapping (besonders wenn fast immer aus Russland operiert wird), wahrscheinlich auch nicht ganz so lukrativ. Aber wenn man mehrere Tausend Accounts unter Kontrolle hat, zahlen bestimmt einige davon. Besonders wenn der Account geschäftlich genutzt wird und man auf die serverseitig gespeicherten Kontakte dringend angewiesen ist.

Ich vermute mal, dass solche “virtuellen Entführungen” und Erpressungen in Zukunft öfters vorkommen werden. Für viele Menschen ist die digitale Kommunikation fast schon lebensnotwendig. Und wenn dann ein Teil der Identität in Form z.B. der E-Mail-Adresse oder des Firmen-Servers “gekidnappt” ist, werden viele Menschen wahrscheinlich bereit sein, dafür zu zahlen.

Schöne neue Internet-Welt…

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Consumer-NAS als Linux-Server

Ein kostengünstiger und stromsparender Server für die private Wohnung, flexibel und für die meisten erdenkbaren Dienste gerüstet – ein Consumer-NAS-Gerät von Linksys erfüllt seit kurzem diesen Zweck in unserer Wohnung.

Die Linksys NSLU2 ist ca. handflächengroß, verfügt über einen mit 266 MHz getakteten ARM-Prozessor sowie 32 MB RAM und eignet sich aufgrund des niedrigen Preises (ca. 80 Euro) und des geringen Energiebedarfs vorzüglich als Server im nicht-professionellen Bereich.
Das Besondere an der NSLU2 ist die Möglichkeit, die originale Firmware sowie das Betriebssystem durch ein vollwertiges Linux zu ersetzen.
Bei mir leistet die unter Debian laufende NSLU2 momentan folgende Dienste:

  • VPN-Server (OpenVPN) zum Fernzugriff auf das LAN und um Freunden Zugriff zu gewähren
  • Samba als Fileserver in einer heterogenen Windows- und Linuxumgebung
  • Medien-Streamingserver in Kombination mit einer modifizierten Xbox mit XBMC in unserem Wohnzimmer
  • CUPS um einen Farblaserdrucker (Epson AcuLaser C1100) als Netzwerkdrucker bereit zu stellen
  • Bittorrent-Client (rtorrent), um den zumeist ungenutzten 1MBit-Upload des DSL-Anschlusses zur Verteilung von verschiedenen Linux-Distributionen zu nutzen

Wie ich Debian auf der NSLU2 installiert und konfiguriert habe, habe ich in einem kleinen HowTo dargelegt.

NSLU2 mit Festplatte
NSLU2 mit angeschlossener USB-Festplatte

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Beta-Version des Ligaexperte-Plugins

Wer genau hinschaut, entdeckt auf dieser Seite momentan rechts unterhalb der Navigation die Beta-Version des Wordpress-Ligaexperte-Plugins.
Es ist komplett über das Wordpress-Backend konfigurierbar und kann zur Anzeige von Spielen, Tipps, Ergebnissen und Punkten verwendet werden. Demnächst als Version 0.1 beim Fußball-Tippspiel ligaexperte.de!

Ligaexperte-Plugin
Screenshot der Plugin-Konfiguration im Wordpress-Backend

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Bad Vista

Bad Vista

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Die Zukunft des Linux-Desktops – GLX

Was Vista angeblich alles können wird, bekommt man bei Linux schon jetzt, und zwar kostenlos, zum Beispiel GLX. Das steht für “OpenGL Extension to the X Window System” und bringt Bewegung auf den Linux-Desktop. Ich habe es heute installiert und getestet und bin begeistert über rotierende Arbeitsflächen, wobbelnde Fenster, Transparenzen und viele andere nette kleine grafische Gimmicks. Nicht alle machen die Arbeit leichter, aber sie sehen toll aus.
Vor lauter Begeisterung habe ich daher ein Bildschirmvideo zu ein paar Features von GLX gemacht. Wegen der niedrigen Auflösung und der geringen Framerate wirkt das ganze natürlich nicht so spektakulär wie im Original.

(Bildschirmvideo erstellt mit einem nach dieser Anleitung gepatchtem und kompiliertem ffmpeg)

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Ubuntu 6.10 freigegeben

Soeben wurde die neueste Version der meiner Meinung nach für den Desktop-Betrieb besten Linux-Distribution freigegeben.
Der Release-Candidate der neuen Ausgabe (Codename “Edgy Eft”) läuft in der KDE-Variante (Kubuntu) bereits einige Tage auf meinem Rechner und ich kann dieses Betriebssystem allen Interessierten nur wärmstens empfehlen!
So einfach steigt man von Windows auf Linux um:

  • CD-ISO-Abbild von Ubuntu downloaden und brennen,
    hier z.B. per Bittorrent: Link zu ubuntu-6.10-desktop-i386.iso
  • von dieser CD booten und Ubuntu risikolos testen, zunächst ohne es zu installieren
  • wenn es gefällt (das wird es) auf “Installieren” klicken
  • die neue Komfortabilität, Sicherheit und Freiheit genießen

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Places of interest (oder auch nicht)

Zwei Dienste der Datenkrake Google interessieren mich in letzter Zeit besonders: Google Earth und Google Maps (letzteres, weil ich es im Gegensatz zu ersterem auch unter Linux nutzen kann).
Hier daher mal ein paar (für mich) interessante Orte, für andere wahrscheinlich weniger. Egal.
Für Firefox-Nutzer: die Links der Komfortablität halber mit gedrückter Strg-Taste anklicken.

Fuldatalstraße in Kassel, mein momentaner primärere Aufenthaltsort
Bergrat-Voigt-Straße in Ilmenau, mein Studienort
Höhlsgasse in Marburg, mein Heimatort
Der “rote Platz” in Ilmenau, Ort der fantastischsten Fußball-Duelle
Tornquiststaße in Hamburg, ein ehemaliger Wohnort
Der Elbsee im Allgäu, mit dem Campingplatz von Verwandten

Google Maps

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last.fm / Audioscrobbler

Eine Empfehlung:
last.fm – eine Musikdatenbank mit interaktivem Webradio, das (wenn gewünscht auch über ein Plugin im bevorzugten Medienplayer) den persönlichen Musikgeschmack analysiert und dadurch personalisierte Musik liefert.
Auf diese Art und Weise entdeckt der Nutzer neue Bands und Lieder, die seinem Geschmack entsprechen (wie ich soeben “The Postal Service“).
Auch nett: das Wordpress-Plugin “Scrobbles“, das die zuletzt gespielten Songs des Nutzers auf seiner Webseite darstellt (siehe rechte Navigationsspalte “Audioscrobbler”). Da stellt sich nur die Frage: “Will ich das?”. Zunächst mal ja, aber wahrscheinlich nicht für immer ;-)

der last.fm-Player (auch für Linux verfügbar)
Der last.fm-Player (auch für Linux verfügbar)

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Microsoft und Dual Boot

Folgendes muss ich aktuell bei SPIEGEL online lesen:

Vista wehrt sich gegen Dual Boot

Sicherheitsfeatures, die mit Windows Vista eingeführt werden, können die Installation eines Dual Boot-Systems massiv erschweren. Dank der Hardware gestützten Verschlüsselung, genannt BitLocker Drive Encryption, werden zwar sensible Daten bei einem Verlust des Rechners geschützt – aber auch der Datenverkehr, der bei einem Dual-Boot-System notwendig ist, unterbunden. Man könnte also, so Sicherheits-Guru Bruce Schneier gegenüber The Register, BitLocker als Anti-Linux-Maßnahme sehen, da es die klassische Dual-Boot-Konstellation Windows und Linux verhindert. [...]

Im Moment habe ich neben dem fast ausschließlich genutzen Kubuntu Linux auf meinem PC noch ein zusätzliches Windows XP installiert, vorrangig zum gelegentlichen Spielen. Ich ärgere mich jedoch jedes Mal bei der hin und wieder nötigen Neuinstallation von Windows, dass das Windows-Setup mir den Master-Boot-Record vollständig überschreibt, dadurch den Bootloader GRUB löscht und somit die Auswahl zwischen Linux und Windows beim Starten des PCs vollständig verhindert.
Dadurch wird immer wieder ein Booten mit einer Linux-Live-CD wie Knoppix und eine Neuinstallation des Bootloaders in den MBR nötig.

Es ist schon unglaublich dreist, dass Microsofts Windows XP weitere auf einem PC installierte Betriebssysteme auf diese Art und Weise als nichtexistent betrachtet und ohne Nachfrage die Verweise auf sie löscht.
Wenn aber in der nächsten Windows-Version die parallele Installation von Linux und Windows wie oben beschrieben verhindert werden soll, wird auf meinem Rechner niemals ein Windows Vista laufen.
Aber alle PC-Nutzer sollten sich im Zuge der Einführung von Vista überlegen, ob ein Wechsel von Windows zu Linux nicht sinnvoll wäre.
Live-CDs wie das oben genannte Knoppix oder eine Ubuntu-Live-Version sind deshalb prima geeignet, um Linux ohne Gefahren auszuprobieren: CD downloaden, brennen, in das Laufwerk einlegen, PC neu starten und Linux ohne Installation testen!

Und schnell wird man feststellen: Es fehlt nichts! Linux ist inzwischen eine (kostenlose) vollwertige Alternative zu Windows.

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OpenBC

Ich bin nun Mitglied bei openBC. Eigentlich eine Businessplattform, aber für mich mehr ein faszinierendes soziales Beziehungsnetzwerk.
Es ist wirklich erstaunlich, über wie wenige menschliche Knotenpunkte alle möglichen Menschen vernetzt sind, siehe dazu das Small-World-Phänomen.

Wer auch Mitglied und damit ein weiterer Knoten in meiner Vernetzung zur weiten Welt sein will, klickt hier.

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DNA-Prüfsummen

Schon vor längerer Zeit ist von der rot-grünen Regierung beschlossen worden, dass DNA-Analysen von Personen künftig auch dann gespeichert werden dürfen, wenn diese lediglich kleinere Delikte wie Sachbeschädigungen oder Hausfriedensbrüche begangen haben.
Solch ein Vorgehen ist aus datenschutzrechtlichen Gründen natürlich höchst umstritten, unter anderem, weil die Gefahr besteht, dass solche Daten irgendwann z.B. von Arbeitgebern oder Krankenkassen mißbraucht werden könnten.
Daher eine Idee von mir: Gespeichert werden nur Prüfsummen der DNA, die per Einbahnstrassen-Verschüsselung verschlüsselt werden, so dass sich aus der Prüfsumme die DNA nicht mehr rekonstruieren läßt.
So eine Prüfsumme müsste wahrscheinlich eine gewisse Toleranz gewährleisten, so dass auch der Vergleich der Prüfsummen von zwei zu 99% übereinstimmenden DNA-Proben zu einem positiven Ergebnis führen würde.

Interessieren wird diese Idee wahrscheinlich niemanden, vielleicht steckt auch ein Denkfehler drin.
Aber ich wollte sie einfach mal loswerden.

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