Finsdorf – endlich Urlaub!
Ab dem 3. November ist es endlich wieder soweit! Dann geht es ab in den Urlaub nach Finsdorf, das Juwel der Heide!
Hab lang genug drauf warten müssen…
Ab dem 3. November ist es endlich wieder soweit! Dann geht es ab in den Urlaub nach Finsdorf, das Juwel der Heide!
Hab lang genug drauf warten müssen…
Nach der herrlichen WM 2006, bei der ich insgesamt zehn Spielen (sechs mit unserer Mannschaft) im Stadion beiwohnen durfte, darf ich unglaublicherweise auch in Österreich gegen Kroatien dabei sein, zusammen mit Dorit und meinem Bruder.
Nun ist sie beendet, die schöne Studienzeit. Seit Juni 2007 habe ich an meiner Diplomarbeit mit dem Titel “Konzeption und prototypische Umsetzung einer webbasierten Umgebung zur individuellen Klausurvorbereitung unter simulierten Testbedingungen” gearbeitet. In diesem Rahmen ist für die multimediale Lernumgebung GETsoft des Fachgebietes Grundlagen der Elektrotechnik an der TU Ilmenau die Anwendung “TestWeb” entstanden. TestWeb stellt eine für den Einsatz im ingenieurwissenschaftlichen Umfeld konzipierte Online-Test-Umgebung dar.
Eine kurze Zusammenfassung der Arbeit findet sich auf der Seite Studium.
Am 30. November habe ich das 120 Seiten starke Machwerk abgegeben, inklusive einer CD mit ca. 5.500 LoC (Lines of Code). Am 13.12. habe ich die Arbeit schließlich verteidigt.
Und nun darf ich mich nach acht manchmal mehr, manchmal weniger fleißigen Jahren des Studiums also Dipl.-Ing. Dippel schimpfen.
In der Nacht vom 9. auf den 10. August 2007 ist ein Teil meiner virtuellen Identität gestohlen worden.
Offensichtlich hat ein Hacker meinen ICQ-Account #4685884 übernommen und das Passwort abgeändert.
Ich habe diesen Account vor über 10 Jahren registriert und damals ein wirklich unsicheres Passwort gewählt. Asche auf mein Haupt, ich habe es in dieser Dekade versäumt, dieses sehr dumme Passwort abzuändern. Nun hat’s ein anderer für mich getan…
Ein neues Passwort per E-Mail anzufordern ist mir nicht gelungen. Entweder ich hatte damals keine E-Mail-Adresse angegeben oder ich kann mich nicht mehr an sie erinnern. Ein ICQ-Support scheint nicht zu existieren, es gibt lediglich ein User-helfen-Usern-Forum. Und dieses quillt über vor lauter “HELP! My account has been hacked!”-Beiträgen.
Von dort ist also wohl auch keine Hilfe zu erwarten. Ich musste einen neuen ICQ-Account anlegen. Vergesst also die 4685885, ab jetzt gilt die 435262791.
Sehr schade, kannte ich doch niemanden mit einer kleineren ICQ-Nummer als meine. Aber egal, besser man lernt diese Lektion mit einem ICQ-Account als mit einem Online-Banking-Zugang.
Faulheit und Bequemlichkeit sind bei Passwörtern einfach nicht angebracht. Und bevor jemand auf dumme Ideen kommt: Meine jetzigen Passwörter sind alle sicher. Es war lediglich diese “Altlast” von vor 10 Jahren, die mich nun meinen schönen Account kostete.
Bleibt die Frage: Warum hackt man einen ICQ-Account?
Es ist eine Art virtuelle Entführung, ein Diebstahl einer fremden Identität. In den ICQ-Foren habe ich gelesen, dass häufig eine Art “Lösegeld” für einen solchen entführten Account verlangt wird.
Ich selber habe bisher kein solches “Angebot” erhalten. Ich würde natürlich auch nicht darauf eingehen, auch wenn ich meinen Account sehr gerne wieder hätte.
Aber es ist eine neue Art der Kriminalität. Nicht so riskant wie echtes Kidnapping (besonders wenn fast immer aus Russland operiert wird), wahrscheinlich auch nicht ganz so lukrativ. Aber wenn man mehrere Tausend Accounts unter Kontrolle hat, zahlen bestimmt einige davon. Besonders wenn der Account geschäftlich genutzt wird und man auf die serverseitig gespeicherten Kontakte dringend angewiesen ist.
Ich vermute mal, dass solche “virtuellen Entführungen” und Erpressungen in Zukunft öfters vorkommen werden. Für viele Menschen ist die digitale Kommunikation fast schon lebensnotwendig. Und wenn dann ein Teil der Identität in Form z.B. der E-Mail-Adresse oder des Firmen-Servers “gekidnappt” ist, werden viele Menschen wahrscheinlich bereit sein, dafür zu zahlen.
Schöne neue Internet-Welt…
Ein kostengünstiger und stromsparender Server für die private Wohnung, flexibel und für die meisten erdenkbaren Dienste gerüstet – ein Consumer-NAS-Gerät von Linksys erfüllt seit kurzem diesen Zweck in unserer Wohnung.
Die Linksys NSLU2 ist ca. handflächengroß, verfügt über einen mit 266 MHz getakteten ARM-Prozessor sowie 32 MB RAM und eignet sich aufgrund des niedrigen Preises (ca. 80 Euro) und des geringen Energiebedarfs vorzüglich als Server im nicht-professionellen Bereich.
Das Besondere an der NSLU2 ist die Möglichkeit, die originale Firmware sowie das Betriebssystem durch ein vollwertiges Linux zu ersetzen.
Bei mir leistet die unter Debian laufende NSLU2 momentan folgende Dienste:
Wie ich Debian auf der NSLU2 installiert und konfiguriert habe, habe ich in einem kleinen HowTo dargelegt.

NSLU2 mit angeschlossener USB-Festplatte
Soeben wurde die neueste Version der meiner Meinung nach für den Desktop-Betrieb besten Linux-Distribution freigegeben.
Der Release-Candidate der neuen Ausgabe (Codename “Edgy Eft”) läuft in der KDE-Variante (Kubuntu) bereits einige Tage auf meinem Rechner und ich kann dieses Betriebssystem allen Interessierten nur wärmstens empfehlen!
So einfach steigt man von Windows auf Linux um:
Ich habe es doch getan und war in Stuttgart beim kleinen Finale. Danke an Claas für das Erhämmern der Karte! Der Abend und die Nacht waren die Reise wert…
Er ist nun aus, der Traum von der Weltmeisterschaft im eigenen Land, der Traum von der Wiederholung des Erfolges von 1974.
Am Willen der Mannschaft hat es nicht gelegen, ebensowenig am 12. Mann, der auch im Dortmunder Stadion wie in allen Spielen vorher wie eine Wand hinter dem Team stand. Man muss wohl sagen, dass die Italiener verdient gewonnen haben. Trotzdem sind die Umstände des Ausscheidens unvorstellbar bitter. In der vorletzten Minute der Verlängerung. Gegen Italien.
Und nun kann man nachvollziehen, wie schlimm das Ausscheiden unserer Gegner aus Schweden und Argentinien für deren Fans hier in Deutschland war. Die Sieges- und besonders Hämegesänge der Siegerfans tun wirklich weh.
Danke, deutsche Mannschaft, für eine trotz Niederlage großartige WM, die mir ebenso wie Millionen Anderen eine riesige Freude bereitet hat. Nun heißt es kämpfen um den dritten Platz.
Auch wenn ich es gerne tun würde, werde ich selber in Stuttgart nicht mehr dabei sein, meine persönliche Live-WM ist nun beendet. Ich habe neun der 64 Spiele in den Stadien Hamburg, Berlin, München, Stuttgart, Hannover und Dortmund gesehen, davon vier mit der deutschen Mannschaft. Es hat sich gelohnt. Und ab nun gilt:
Trauer im Dortmunder WM-Stadion. Michi, Ulli, Henning, Dorit.
Nach all den Nächten, die voll Sternen hingen,
nun diese dumpfe, trübe, nasse Nacht,
als wär die Arbeit aller Zeit vollbracht
und niemals wieder Hoffnung auf Gelingen.
Wohin die Schritte weisen, da das Ziel
ertrank im nebeligen Grau der Wege?
Ich such nur noch, wo ich mich niederlege,
den stillen Platz. Verloren ist das Spiel.
Ich höre vieler Menschen Schritte tasten -
verirrte Menschen, einsam, müd und arm -
und keiner weiß, wie wohl ihm wär und warm,
wenn wir einander bei den Händen faßten.
von Erich Mühsam, gefunden bei Spiegel Online
Es ist so unglaublich, ich habe ein Ticket für das Viertelfinale der Deutschen gegen Argentinien! Ich liebe diese WM!
Es war so wunderbar!
Mehr dazu in der WM-Galerie und auch bald hier in Textform!
Wie leicht man Menschen doch glücklich machen kann: man ergattert fünf Karten für das Achtelfinale Deutschland-Schweden in München. Glücklich sind nun: mein Bruder Peter, Dorit, Michi, Fabian und ich selber ![]()
Und Claas ist auch dabei!
Das wird ein Fest morgen!
Thanks to Daniel from Australia and my brother Peter!
Because of them I´ve got a ticket for Germany-Ecuador on Tuesday in Berlin!
Fotos von meiner kleinen WM-Tour (Hamburg – München – Stuttgart – Berlin – Hamburg – Hannover) gibt es demnächst hier!
Welch ein Glücksgriff: die drei Tickets für das Spiel von Argentinien gegen die Elfenbeinküste haben sich als Volltreffer herausgestellt.
Es war eine unglaubliche Stimmung und Atmosphäre im Hamburger Stadion beim bisher wohl besten Spiel dieser noch jungen WM. Die Sympathien der eher neutralen Fans im Stadion waren (besonders während der letzten zehn Minuten) eindeutig auf Seiten der Afrikaner, auch bei Dorit, Claas und mir.
Alle drei Tore sind auf unserer Seite gefallen, was will man mehr?
Hamburg war während dieser Tage gefüllt von argentinischen Fans und Anhängern der Elfenbeinküste, die Nacht auf der Reeperbahn und im Schanzenviertel nach dem Spiel war wohl eine der besten, die diese Stadt jemals gesehen hat.
Mehr Fotos in der WM-Galerie.
Dorit während des Eröffnungsspiels beim Fan-Fest
auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg
Das, womit ich nicht mehr gerechnet hatte, ist eingetreten: Ich habe Tickets für die WM ergattert!
In den letzten Tagen habe ich insgesamt 15 Karten im FIFA-Shop erstanden. Und meine neuen besten Freunde sind die Cookies der FIFA-Seite. Mit denen kann man einiges anstellen…
Bei diesen Spielen bin ich dabei:
Dabei, aber nunmehr arm…