Archiv des MonatsApril, 2007

Consumer-NAS als Linux-Server

Ein kostengünstiger und stromsparender Server für die private Wohnung, flexibel und für die meisten erdenkbaren Dienste gerüstet – ein Consumer-NAS-Gerät von Linksys erfüllt seit kurzem diesen Zweck in unserer Wohnung.

Die Linksys NSLU2 ist ca. handflächengroß, verfügt über einen mit 266 MHz getakteten ARM-Prozessor sowie 32 MB RAM und eignet sich aufgrund des niedrigen Preises (ca. 80 Euro) und des geringen Energiebedarfs vorzüglich als Server im nicht-professionellen Bereich.
Das Besondere an der NSLU2 ist die Möglichkeit, die originale Firmware sowie das Betriebssystem durch ein vollwertiges Linux zu ersetzen.
Bei mir leistet die unter Debian laufende NSLU2 momentan folgende Dienste:

  • VPN-Server (OpenVPN) zum Fernzugriff auf das LAN und um Freunden Zugriff zu gewähren
  • Samba als Fileserver in einer heterogenen Windows- und Linuxumgebung
  • Medien-Streamingserver in Kombination mit einer modifizierten Xbox mit XBMC in unserem Wohnzimmer
  • CUPS um einen Farblaserdrucker (Epson AcuLaser C1100) als Netzwerkdrucker bereit zu stellen
  • Bittorrent-Client (rtorrent), um den zumeist ungenutzten 1MBit-Upload des DSL-Anschlusses zur Verteilung von verschiedenen Linux-Distributionen zu nutzen

Wie ich Debian auf der NSLU2 installiert und konfiguriert habe, habe ich in einem kleinen HowTo dargelegt.

NSLU2 mit Festplatte
NSLU2 mit angeschlossener USB-Festplatte

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